Jetzt wird es konkret: Wenn Du die Grundlagen verstanden hast, kannst Du typische Situationen besser einordnen und das passende Verfahren wählen.
Diese Beispiele helfen Dir, typische Fälle schneller zu erkennen – ersetzen aber niemals die individuelle Bewertung. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Orientierung und Automatismus: Du bekommst eine Richtung, aber keine pauschale Freigabe.
Bei vielen Projekten hilft es enorm, die Fläche zunächst nicht abstrakt zu betrachten, sondern als konkreten Baustellenfall: Boden mit altem Kleber, Wand mit Spachtel, Decke mit Beschichtung, Übergangszone mit mehreren Lagen. Je klarer der Fall beschrieben wird, desto leichter wird die Auswahl des richtigen Verfahrens.
Für das Schleifen von Bitumenklebern auf mineralischem Untergrund kommt typischerweise das BT17-Verfahren zum Einsatz.
Beim Fräsen von Klebern und Spachtelmassen auf Böden wird in der Praxis häufig das BT40-Verfahren verwendet.
Für Wandflächen mit Beschichtungen oder Spachtelmassen ist in vielen Fällen das BT43-Verfahren die richtige Wahl.
Geht es um Deckenbereiche, wird häufig das BT44-Verfahren eingesetzt.
Wichtig: Diese Zuordnung ist nur eine Orientierung – entscheidend sind immer die konkreten Bedingungen auf der Baustelle.
Typischer Fehler: Ein Verfahren wird gewählt, weil es „meist passt“, ohne die konkrete Situation zu prüfen.
Gerade an dieser Stelle ist der Link zur Vergleichsseite im SILO besonders wichtig. Denn dort wird nicht nur erklärt, welches Verfahren wofür gedacht ist, sondern vor allem, wie Du zwischen ähnlichen Fällen sauber unterscheidest. Genau das hilft, Fehlentscheidungen im Alltag zu vermeiden.